Das Wichtigste im Überblick

Harbort's Bestes

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, einen fairen Preis für Fleisch und tierische Produkte zu bezahlen, wenn dieser „Mehrwert“ dann auch dem Tier zugutekommt. Dadurch isst man insgesamt weniger Fleisch, was auch der Umwelt zugutekommt. Aber auch uns, denn wir leisten uns gute Qualität aus artgerechter Tierhaltung. Das beruhigt nicht nur das Gewissen, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus im Vergleich zum Billigfleisch aus dem Supermarkt.

Bei der Auswahl der Erzeuger für die Linzer Schwärmerei habe ich viel Wert daraufgelegt, dass die Tiere gut gehalten werden. Daher habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, die Erzeuger zu besuchen. Hier kommt nun mein Bericht zum Besuch bei „Harborts Bestes“.

Sein Slogan lautet „Nur das Beste aus dem Siebengebirge“. Das ist natürlich erst einmal sehr subjektiv, aber nach dem Besuch durchaus glaubwürdig. Was werdet Ihr meinen, nachdem Ihr weitergelesen habt?

Wir hatten uns zur Tierfütterung verabredet. Bei der Ankunft fiel mir auf der anderen Straßenseite bereits die große Wiese mit dem mobilen Hühnerstall auf, der seit einigen Wochen zu Nikolai Harborts Anwesen gehört. Die Hühner gackerten zufrieden in der Abendsonne auf der Grünfläche und die ersten stolzierten bereits in ihre Unterkunft, da die Dämmerung nahte.

Der große Stall war sowohl für die Rinder als auch uns offen, wenn auch durch unterschiedliche Zugänge. Wir konnten über den Weg hineingehen, die Tiere von der Weide aus. Wie es aussieht, wenn man als Mensch durch den Stall geht, könnt Ihr auf dem Bild erkennen. 😊

Da die Glanrinder noch alle ihre Hörner haben, muss man bisschen aufpassen. Normalerweise sind sie friedlich, aber wenn Kälber in der Nähe sind … Was bei einem Muttertier der Fall war, da warnte Nikolai davor, zu nah heranzugehen. Übrigens nicht nur Nikolai, auch das Muttertier machte mich eindeutig darauf aufmerksam, Abstand zu halten.

Nikolai erzählte, dass es auch so immer wieder zu Schrammen kommt, wenn Menschen sich zwischen den Tieren bewegen. Das ist keine Absicht, es passiert halt, wenn einen die Hörner zufällig streifen, was durchaus vorkommt.

Ich spürte die Seele dieser alten Haustierrasse, die in den 1980er Jahren fast ausgestorben war und dank einer Initiative aus den letzten beiden verbleibenden Muttertieren die Rasse wieder gezüchtet wurde, mit viel Aufwand und Liebe.

Nicolai nannte sie, zumindest einige, bei ihrem Namen und erzählte auch noch, dass die Kälber bei ihren Müttern bleiben und von ihnen aufgezogen werden (sogenannte Muttertierhaltung), die Tiere bei Bedarf nur homöopathisch und lediglich im Einzelfall auch mit Antibiotika behandelt werden. Und – für mich ganz wichtig – vom kurzen, nur 5-minütigen Transportweg zur Schlachtung.

Bei „Harborts Bestes“ gibt es Ochsenfleisch. Die Aufzucht der Tiere ist zeit- und futterintensiv, dafür ist das Fleisch feinfaserig, saftig und aromatisch und somit sehr hochwertig. Kenner sagen: einfach köstlich.

Auf der anderen Stallseite suhlten sich übrigens einige Sattelschweine – ebenfalls eine alte Haustierrasse – zufrieden im Stroh und konnten sich frei bewegen.

Haben wir Euer Interesse geweckt? Ihr könnt Euch über den Link unten kostenlos und unverbindlich bei der Marktschwärmerei anmelden. Klicken, registrieren, informiert sein.

Oder sogar bestellen und regionale Produkte genießen. 🙂

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